Nachtsicht – Effiziente Wildschweinerkennung aus der Luft
- nicohach4
- 23. Juli
- 1 Min. Lesezeit
Die Afrikanische Schweinepest (ASP) stellt weiterhin eine der größten Herausforderungen für das Wildtiermanagement und die Landwirtschaft dar.
Eine schnelle Früherkennung, gezielte Kadaversuche und die zuverlässige Erfassung von Schwarzwild sind entscheidend, um die Ausbreitung der Tierseuche einzudämmen. Moderne Drohnen mit Wärmebild- und Nachtsichtkameras bieten hierfür eine leistungsstarke Lösung.
Die beiden Bilder zeigen dieselbe Situation aus zwei Perspektiven: Links das Wärmebild, rechts die Nachtsichtaufnahme.
Während die Wärmebildkamera das Wildschwein anhand seiner Körperwärme eindeutig hervorhebt, liefert die Nachtsichtkamera zusätzliche Details zur Umgebung und erleichtert die sichere Identifikation. Die Kombination beider Sensortechnologien erhöht die Erkennungsrate deutlich und reduziert Fehlinterpretationen – selbst bei Dunkelheit.
Im ASP-Monitoring kommen Thermografie und Nachtsichttechnik, Geodaten und digitale Dokumentation zusammen. Dadurch können Wildschweine, Kadaver, Wechsel, Einstände und potenzielle Infektionsherde effizient lokalisiert werden.
Die gewonnenen Daten unterstützen Behörden, Veterinärämter, Jägerschaften und Forstbetriebe bei der Seuchenbekämpfung, Bestandskontrolle und Risikobewertung.
Auch im Wildtiermonitoring bietet die Technologie entscheidende Vorteile. Bewegungsmuster und Populationsentwicklungen von Schwarzwild, Rehwild und weiteren Wildtierarten können präzise erfasst werden, ohne die Tiere unnötig zu stören. Das schafft eine fundierte Datengrundlage für ein modernes, nachhaltiges Wildtiermanagement sowie den Natur- und Artenschutz.





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